Fahrradbekleidung im Herbst – so bist du jetzt wirklich gut ausgerüstet

Fahrradbekleidung im Herbst – so bist du jetzt wirklich gut ausgerüstet

Der Herbst ist die vielleicht schönste Zeit zum Radfahren: klare Luft, goldene Farben, entspannte Touren ohne Hochsommerhitze. Gleichzeitig ist es die anspruchsvollste Saison für deine Fahrradbekleidung. Morgens kühl, mittags mild, abends feucht – und dazwischen gern mal ein Schauer oder kräftiger Wind. In diesem ausführlichen Guide zeigen wir bei Bomence, wie du dich im Herbst so kleidest, dass du warm, trocken, sichtbar und beweglich bleibst – auf Rennrad, Gravel-Bike, Citybike oder e-Bike. Du bekommst praxiserprobte Setups, Material-Know-how und clevere Styling-Tipps, die über bloße Einkaufsempfehlungen hinausgehen, damit du dich beim Radfahren im Herbst auf das Wesentliche konzentrieren kannst.

Warum spezielle Fahrradbekleidung im Herbst Sinn macht

Herbstwetter ist wechselhaft: Temperatur- und Windschwankungen, feuchte Böden, Nebel und frühe Dämmerung. Genau hier punktet radspezifische Bekleidung, die Schweiß zuverlässig nach außen leitet, gegen Wind abdichtet, kurze Schauer abhält und dir Bewegungsfreiheit am Lenker lässt. Gegenüber Alltagsjacken haben Regenjacken für das Radfahren einen verlängerten Rücken, vorgeformte Ärmel, flache Nähte und verdeckte Reißverschlüsse – so bleibt die Aerodynamik erhalten und nichts flattert.

Zwei Dinge sind im Herbst auf dem Rad entscheidend: Schichten und Sichtbarkeit. Schichten regulieren dein Mikroklima; Sichtbarkeit schützt dich in Dämmerung, Nebel und Regen. Und ja: Style darf sein. Richtige Fahrradbekleidung kann funktional sein und trotzdem modern wirken – besonders in klaren Farben mit reflektierenden Details.

Fahrradbekleidung Herbst Zwiebelprinzip Schichten

Das Zwiebelprinzip in der Übergangszeit: der Schlüssel für Komfort

Statt einer dicken Jacke nutzt du mehrere dünne Schichten, die du je nach Intensität und Wetter kombinierst. So bleibst du trocken und sicher, ohne zu frieren oder zu überhitzen.

1) Baselayer – trocken statt klamm

Direkt auf der Haut braucht es Funktionsunterwäsche, die Schweiß von der Haut wegtransportiert und an die nächste Schicht weitergibt. Merino punktet mit Geruchsneutralität und angenehmem Klima, Kunstfaser trocknet extrem schnell. Wichtig ist ein enger, körpernaher Sitz, damit Feuchtigkeit effizient nach außen wandert. Für sehr kühle Starts sind langärmelige Baselayer ideal; bei intensiven Intervallen funktionieren leichte Kurzarm-Modelle mit Armlingen als flexibles Add-on. So bleibst du angenehm warm, auch wenn es morgens und abends merklich frischer ist.

2) Midlayer – Wärme nach Bedarf

Über dem Baselayer hält ein Thermo-Longsleeve, Langarmtrikot oder eine leichte Softshell die Wärme. Achte auf glatte Außenseite (damit die Shell gut gleitet), atmungsaktive Materialien und genügend Elastizität. Ein Midlayer unter einer winddichten Außenschicht glättet das Klima spürbar – besonders in der Übergangszeit mit Temperaturschwankungen.

3) Außenschicht – Wind- und Regenschutz

Die äußere Schicht blockt Wind und stoppt leichten bis kräftigen Regen. Für die meisten Herbstfahrten reicht eine winddichte, wasserabweisende Jacke. Für längere Schauer nimmst du eine wasserdichte Regenjacke mit funktionaler Membran. Belüftungsoptionen (z. B. Pit-Zips, 2-Wege-Zipper) verhindern Hitzestau an Anstiegen und sorgen dafür, trocken zu bleiben, ohne zu sehr zu schwitzen.

Praxisbeispiel: Morgens 8 °C, nachmittags 14 °C und böiger Wind? Baselayer + Thermo-Shirt + leichte, winddichte Shell. Wird’s warm, öffnest du den Frontzip, später wandert die Jacke in die Trikottasche oder in die Manteltasche.

Wetterfeste Materialien: Wind- und Regenschutz ohne Plastiktüten-Gefühl

Wind entzieht schneller Wärme, als es die reine Lufttemperatur vermuten lässt. Dazu kommt Nässe von oben und Spritzwasser von unten. Achte auf:

  • Wassersäule: Orientierungswert für Regenbekleidung; je höher, desto besser gegen Regen von oben und Spritzwasser.
  • Atmungsaktivität: Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit reduziert das „Sauna-Gefühl“.
  • DWR-Imprägnierung (Durable Water Repellent): Lässt Wasser abperlen – regelmäßig reaktivieren.
  • Membranen (z. B. PU- oder ePTFE-basiert, oft als GORE-TEX bekannt): halten Nässe draußen und leiten Dampf nach außen – ideal, um trocken und warm zu bleiben.

Bei Bomence setzen wir auf leichte, packbare Lösungen, die du stets dabei hast: vom Bomence Regenponcho für City/Commuting über unseren langen Übergangsmantel für urbane Herbsttage bis zur weiten, kurzen Regenjacke für maximale Beweglichkeit beim Radfahren.

Regenponchos für Herbst Fahrradbekleidung

Oberkörper-Setups im Herbst: Jacken, Mäntel, Weste

Kompakte Regenoption für den Alltag

Wer spontane Schauer abfangen will, nimmt einen leichten Poncho oder eine kurze, weite Regenjacke – beides schnell übergeworfen, mit Platz für Rucksack oder Messenger-Bag. Unser Bomence Regenponcho für Damen ist packbar, deckt Oberschenkel und Lenker gut ab und sorgt durch Reflektoren für Sichtbarkeit auf dem Fahrrad unterwegs.

Eleganter Übergangsmantel (unisex, citytauglich)

Der lange Übergangsmantel – unser Tipp, wenn du Funktion + Streetstyle willst. Er ist wind- und wasserabweisend, schützt Sitzfläche und Oberschenkel, ohne auf dem Rad einzuengen, und funktioniert auch zu Fuß als Alltagsmantel. Ideal für den Arbeitsweg, wenn du nicht ständig umziehen willst.

Weste als smarter Überzieher

Eine Weste ist der unkomplizierteste Überzieher in der Übergangszeit: Sie hält den Rumpf warm, lässt Dampf seitlich entweichen und passt in jede wasserdichte Fahrradtasche. Besonders praktisch, wenn du zwischen Stadtverkehr und freier Strecke wechselst.

Reflektierende Fahrradweste in Pink an einer Dame in einem dunklen Mantel – Hochwertige reflektierende Weste in kräftigem Pink mit zwei breiten Reflexstreifen für erhöhte Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen perfekt fürs Fahrradfahren

Fahrradjacke im Herbst – sportlich und beweglich

Für sportliche Rides empfehlen wir eine winddichte, leicht wasserabweisende Jacke mit verlängertem Rücken, Stehkragen und weichen Bündchen. Unser weiter Regenponcho für Fahrradfahrer  ist so geschnitten, dass er am Lenker nicht spannt, bei Sprints nicht flattert und ausreichend Taschen für Riegel, Handschuhe oder das Handy bietet.

Unterkörper: Tights, Bibs, Beinlinge & Regenhosen

Die häufigste Frage im Herbst: kurze oder lange Hose? Die ehrliche Antwort: beides – modular.
Beinlinge machen aus deiner kurzen Lieblings-Bib im Handumdrehen eine lange Hose und sind bei wechselhaften Bedingungen Gold wert. Knielinge sind ideal, wenn es „nicht kalt, aber auch nicht warm“ ist – sie schützen empfindliche Gelenke und trocknen schneller. Eine leichte, atmungsaktive Regenhose (mit seitlichen Reißverschlüssen) ist sinnvoll bei nasser Fahrbahn – sie hält Wind und Wetter ab, ohne zu überhitzen, wenn du sie über einer dünnen Tight trägst. Achte auf radspezifische Polster und einen vorgeformten Kniebereich, damit du beim Radfahren frei treten kannst.

Kaschmirschals Herbst Kleidung

Accessoires: kleine Teile, riesiger Effekt

Extremitäten verlieren am schnellsten Wärme – und hier steigen Komfort und Sicherheit überproportional, wenn du nachrüstest.
Radhandschuhe mit gutem Grip (dünn isoliert oder wasserdicht) verbessern Kontrolle und verhindern Auskühlen. Überschuhe halten Spritzwasser und Schmutz fern und schützen Schuhe; für milde Tage reichen Zehen-Covers, bei Kälte sind Booties besser. Merino-Socken regulieren die Temperatur und Feuchtigkeit – Hände und Füße bleiben angenehm warm. Mütze oder Stirnband unter dem Helm schützen Ohren, ohne Druckstellen zu verursachen. Ein leichtes Hals-Tuch stoppt Zugluft am Kragen und hilft, trocken zu halten.

Sichtbarkeit: Sehen und gesehen werden

Der Herbst bringt frühe Dämmerung, Nebel und nasse Straßen. Sichtbarkeit ist essenziell. Reflektierende Elemente an Jacke, Handschuhen, Überschuhen und am Mantel steigern deine Erkennbarkeit enorm – besonders an Armen und Beinen, weil sich diese Bereiche beim Pedalieren bewegen. Kontraststarke Farben im Oberkörperbereich plus gutes Dauer- und Blitzlicht am Rad sorgen dafür, dass du trocken und sicher ans Ziel kommst.

Materialkunde: Atmungsaktivität, Wassersäule & Pflege

Atmungsaktivität heißt: Wasserdampf kann von innen nach außen. Membranen sperren Wasser von außen, lassen Dampf aber passieren. Je sauberer die Poren, desto besser funktioniert es – deshalb: regelmäßig waschen, Schonwaschmittel ohne Weichspüler nutzen und die DWR bei Bedarf auffrischen. Viele Regenjacken profitieren von einem kurzen Gang im Trockner (falls freigegeben), um die Imprägnierung zu reaktivieren. So bleibt deine Fahrradbekleidung leistungsfähig – und du schaffst es, auch bei wechselhafter Witterung trocken zu bleiben.

Fahrradbekleidung Herbst Fahrradtour

Passform & Schnitt: was auf dem Rad wirklich zählt

Radbekleidung sitzt in Fahrhaltung anders als im Stehen. Prüfe deshalb:
verlängerter Rücken, vorgeformte Ärmel, weicher Kragen mit Zip-Garage, genügend Stauraum (Rückentaschen oder laminierte Zips), helmtaugliche Kapuze bei Regenjacken. Herbst-Shells dürfen etwas Luft lassen, damit der Midlayer nicht gequetscht wird – zu weit darf es nicht flattern.

Disziplin-spezifische Setups: Rennrad, Gravel, City & Pendeln

Rennrad & Gravel

Baselayer + Thermo-Longsleeve + winddichte Shell ergeben ein variables Dreier-Setup, das flexibel auf Temperaturschwankungen reagiert. Armlinge/Beinlinge bieten Reservewärme auf langen Runden mit Höhenmetern. Dünn isolierte Handschuhe plus leichte Booties halten Aerodynamik und Wärme im Gleichgewicht. Wer auf Gravel unterwegs ist, setzt gerne auf etwas robustere Stoffe und Softshell-Elemente mit hoher Atmungsaktivität.

City & Arbeitsweg

Bomence Regenponcho über Alltagslayer: schneller Schutz bei Schauern, Top-Sichtbarkeit im Verkehr. Der Übergangsmantel funktioniert als stilvoller Allrounder für Büro, Café und Erledigungen – ideal, wenn du nicht jedes Mal das komplette Outfit wechseln willst. Eine Weste als Überzieher bringt Wärme am Rumpf, ohne die Beweglichkeit zu beschneiden.

MTB & Bikepacking

Robustere Shells mit guter Ventilation, Knie-/Ellenbogenfreiheit und ausreichend Stauraum überzeugen im Gelände. Merino-Baselayer sind hier beliebt, weil sie auch auf mehrtägigen Touren frisch bleiben. Regenbekleidung sollte wasserdicht sein und trotzdem Schweiß nach außen transportieren, damit du bei längeren Anstiegen nicht überhitzt.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

  • Baumwolle am Körper: speichert Feuchtigkeit, kühlt aus – meide das als Baselayer.
  • Zu warme Midlayer: besser dünn + winddicht als dick + stickig.
  • Keine Reserve: Packe immer eine Schicht mehr ein, als du beim Losfahren brauchst.
  • Unsichtbar unterwegs: Dunkle Jacke ohne Reflex? Im Herbst ein echtes Risiko. Reflektoren + Licht sind Pflicht.

Pflege & Langlebigkeit: länger fahren, weniger kaufen

Wer seine Fahrradbekleidung pflegt, fährt länger und spart Ressourcen: reparierbare Reißverschlüsse, austauschbare Kordeln und nachrüstbare Reflex-Patches verlängern die Lebensdauer. Waschen bei moderaten Temperaturen, Lufttrocknen und gelegentliche DWR-Auffrischung erhalten die Performance. Qualität statt Masse: wenige, gut kombinierbare Teile (Mix & Match) schlagen eine unübersichtliche Sammlung.

Unsere Empfehlungen bei Bomence (aus der Praxis)

  • Bomence Regenponcholeicht, packbar, starker Schutz bei Schauern, ideal für City & Arbeitsweg.
  • Übergangsmantel (lang) – stilvoll & funktional, deckt Rücken und Oberschenkel ab, perfekt für wechselhafte Tage.
  • Weite Regenjacke Damen kurz – bewegungsfreundlicher Schnitt, wasserdicht/wasserabweisend je nach Modell, mit reflektierenden Elementen.
Regenbekleidung im Herbst fürs Fahrradfahren

Diese drei decken den Großteil aller Herbst-Szenarien ab – und lassen sich flexibel mit Funktionsunterwäsche, Thermo-Shirts, Armlingen, Beinlingen, Handschuhen und Überschuhen kombinieren.

Fazit: Radfahren im Herbst heißt flexibel bleiben – und sichtbar

Mit der richtigen Fahrradbekleidung machst du jede Ausfahrt zum Vergnügen. Entscheidend sind atmungsaktive Baselayer, eine wärmende, nicht zu dicke Midlayer und eine wind-/regenfeste Außenschicht – plus Accessoires für Hände, Füße und Ohren. Ergänze das um klare Farben und reflektierende Details, und du bist auch in Dämmerung sicher unterwegs. Bei Bomence findest du genau diese Mischung – funktional, kombinierbar und mit urbanem Stilgefühl.

Wenn du magst, stell dir dein persönliches Herbst-Setup zusammen – gern mit Bomence Regenponcho, Übergangsmantel und weiter Regenjacke als Kern. So bleibst du warm und trocken, trocken und warm – und fühlst dich auf dem Fahrrad unterwegs einfach gut.

Fahrradbekleidung Herbst Damen

FAQ: Fahrradbekleidung im Herbst

Welche Schichten brauche ich im Herbst wirklich?
Mindestens drei: Baselayer (Feuchtigkeit weg von der Haut), Midlayer (Wärme regulieren) und Shell (Wind und Regen abhalten). Bei milderen Tagen reicht oft Baselayer + Shell, an kühlen Morgen ergänzt du um ein Thermo-Longsleeve oder eine leichte Softshell.

Merino oder Kunstfaser – was ist im Herbst besser?
Beides hat Vorteile. Merino ist geruchsarm und klimaneutralisierend, Kunstfaser trocknet sehr schnell. Viele kombinieren Merino als Funktionsunterwäsche mit einem synthetischen Midlayer, um Schweiß nach außen zu leiten und warm zu halten.

Ab wann gilt eine Jacke als „wasserdicht“?
Die Wassersäule gibt Orientierung. Zusätzlich zählen Atmungsaktivität und Belüftung, damit du nicht zu stark schwitzen musst. Eine gut geschnittene Regenjacke bleibt die wichtigste Schicht, um trocken zu halten.

Brauche ich im Herbst zwingend lange Hosen?
Nicht zwingend. Beinlinge sind der beste Kompromiss in der Übergangszeit: kurze Bib + Beinlinge = lange Tight. Wenn es den ganzen Tag frisch bleibt, ist eine lange Bib-Tight mit leichtem Futter komfortabler.

Wie bleibe ich sichtbar in Dämmerung und Nebel?
Reflektierende Elemente an Jacke, Handschuhen, Überschuhen und an Armen und Beinen; dazu gute Beleuchtung am Rad. Bewegung macht dich im Verkehr besser erkennbar.

Was ziehe ich bei 6–12 °C an?
Baselayer (lang), Thermo-Longsleeve oder leichter Midlayer, winddichte, wasserabweisende Shell, dazu Beinlinge oder lange Tight, dünn isolierte Handschuhe, Merino-Socken, ggf. Überschuhe und Stirnband. So bleibst du warm und trocken, ohne zu überhitzen.

Wie vermeide ich Überhitzung an Anstiegen?
Shell teilweise öffnen (2-Wege-Zip), Tempo kurz reduzieren, Armlinge herunterziehen. Plane deine Schichtsystem-Kombi so, dass du an- und ausziehen kannst, ohne lange Standpausen.

Wie pflege ich Membranjacken richtig?
Schonend waschen (ohne Weichspüler), DWR auffrischen, bei Freigabe kurz in den Trockner, um die Imprägnierung zu reaktivieren. So bleibt deine Regenbekleidung leistungsfähig und hilft dir, trocken und sicher unterwegs zu sein.

 

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